DAX rutscht ins Minus – Anleger warten auf Powell und US-Notenbank

Der Dax ist am Mittwoch nach einem zurückhaltenden Start bis zum Mittag leicht ins Minus gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.880 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Dem Trend klar trotzen konnte lediglich Infineon, die deutlich an der Spitze der Kursliste rangierten. Für den Großteil der 40 Dax-Werte ging es dagegen in den roten Bereich.

„Die Marktteilnehmer befinden sich weiter in der Warteschleife und sehen der heutigen Pressekonferenz der US-Notenbank entgegen“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Die Aussagen des obersten US-Notenbankers Jerome Powell haben einmal mehr das Potenzial, die Kursniveaus an den Finanzmärkten nachhaltig zu verschieben. Es gibt derzeit sehr viele offene Fragen, für die die Investoren heute auf Antworten hoffen“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1973 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8352 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 5.257 US-Dollar gezahlt (+1,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 141,16 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 67,46 US-Dollar, das waren 11 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    SPD-Außenpolitiker Ahmetovic: Deutschland soll Weg für EU-Sanktionen gegen Israel freimachen

    Vor den Beratungen der EU-Außenminister an diesem Montag in Brüssel hat sich SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetovic für mögliche Sanktionen gegen Israel ausgesprochen.„Deutschland muss den Weg frei machen für eine geeinte europäische…

    Brandenburgs Ministerpräsident Woidke fordert günstigeren Windstrom für Nord- und Ostdeutschland

    Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) drängt auf eine Spaltung des deutschen Strommarktes, um Unternehmen im Norden und Osten mit günstigerem Windstrom versorgen zu können.„Wir sind in Deutschland seit Jahren in…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert