US-Börsen schließen uneinheitlich – Einzelhandelsumsätze enttäuschen und belasten Konjunkturaussichten

Die US-Börsen haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 50.188 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Handelstag am Vortag.

Der Nasdaq 100 ging dagegen bei 25.128 Punkten 0,6 Prozent niedriger aus dem Handel, während der breiter aufgestellte S&P 500 den Tag mit 6.942 Punkten 0,3 Prozent im Minus beendete.

„In den USA blieben die Einzelhandelsumsätze mit der publizierten Stagnation hinter den Erwartungen an einen Zuwachs von 0,4 Prozent zurück“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Damit zeichnet sich in der wichtigen Konjunkturstütze Konsum bereits eine merkliche Abkühlung ab, die als Folge des sich abschwächenden Arbeitsmarkts ableitbar ist.“ Umso wichtiger würden die morgen anstehenden Daten zu den neu geschaffenen Stellen im Januar, da sich zeigen müsse, ob sich der negative Trend nur fortsetze oder gar beschleunige, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1894 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8408 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 5.029 US-Dollar gezahlt (-0,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 135,94 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen minimal: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 22 Uhr deutscher Zeit 69,06 US-Dollar; das waren 2 Cent oder 0,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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