Dax schließt nahezu unverändert – Analyst sieht Möglichkeit für Aufwärtstrend zu 25.500 Punkten

Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.284 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Vormittag, der überwiegend im Plus verlief, drehte der Dax am Nachmittag vorübergehend ins Minus, bevor er wieder auf das Vortagesniveau zurückkehrte.

„Der Handel in Frankfurt verläuft weiter in relativ ruhigen Bahnen“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Die grundsätzliche Markttechnik spreche derzeit für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends in Richtung 25.500 Zähler. „Allerdings bremsen die Unwägbarkeiten in Form der anstehenden Konjunkturdaten aus den USA und mögliche Eskalationen sowohl bei den US-Strafzöllen als auch der Situation im Nahen Osten die Anleger noch aus. Vor dem anstehenden Wochenende will niemand zu früh ins Wasser springen, um dann herauszufinden, dass es noch zu kalt ist“, so Lipkow.

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Scout 24 und der Deutschen Telekom an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Commerzbank-Aktien.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 32 Euro und damit ein Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg hingegen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 72,52 US-Dollar, das waren 2,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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