USA-Reisen: Deutliche Nachfragerückgänge nach ICE-Übergriffen und verschärften Einreisebedingungen

Nach Übergriffen der US-Polizeibehörde ICE und Plänen für eine Verschärfung der Einreisebedingungen verzeichnet die deutsche Reisewirtschaft einen deutlichen Einbruch der Nachfrage nach Reisen in die Vereinigten Staaten. „Aktuell sehen wir bei den Vorausbuchungen für USA-Reisen Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich“, sagte Albin Loidl, Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV) der „Welt am Sonntag“.

Laut Aussage des DRV-Präsidenten sei eine Verunsicherung darüber zu beobachten, wie sich die Einreisebedingungen in die USA entwickeln könnten. Hinzu kämen Bedenken bezüglich der Inflation im Land, so Loidl. „Die momentane Nachfrageschwäche hat nicht nur mit der politischen und gesellschaftlichen Situation in den USA zu tun, sondern auch mit der Frage: Kann ich mir einen Urlaub dort überhaupt noch leisten?“

Das Auswärtige Amt rät seit den tödlichen Schusswaffeneinsätzen von ICE-Sicherheitskräften in seinen Reisehinweisen zu Vorsicht in der Nähe von Protesten. Auch mit Blick auf die Einreisekontrollen hatte das Außenministerium bereits seine Reisehinweise angepasst.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    FDP-Vorsitz: Höne bietet Kubicki Vizeposten an

    Der FDP-Politiker Henning Höne will für den Fall der Wahl zum Bundesvorsitzenden seinen Rivalen Wolfgang Kubicki zum Parteivize machen. „Sollte ich zum Bundesvorsitzenden gewählt werden, freue ich mich natürlich, wenn…

    Grünen-Chef Banaszak fordert Reform der Krankenkassen und kritisiert Warkens Pläne als einseitig

    Grünen-Chef Felix Banaszak hält eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung für notwendig. „Die gesetzlichen Krankenversicherungen stecken finanziell in der Sackgasse“, sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. „Deshalb ist eine Reform…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert