Die US-Börsen haben am Donnerstag deutlich nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 46.678 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.673 Punkten 1,5 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.534 Punkten 1,7 Prozent im Minus.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 101,30 US-Dollar, das waren 10,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Hintergrund ist unter anderem eine Stellungnahme von Modschtaba Chamenei, dem neuen religiösen Oberhaupt des Iran. Darin fordert er Rache für die Kriegsopfer und verlangt, dass die für Öltransporte wichtige Straße von Hormus geschlossen bleibt.
US-Präsident Donald Trump hielt derweil an seinem Iran-Kurs fest. „Die Vereinigten Staaten sind mit Abstand der größte Ölproduzent der Welt. Wenn also die Ölpreise steigen, verdienen wir viel Geld“, schrieb er auf seiner persönlichen Plattform. „Aber für mich als Präsident ist es von weitaus größerem Interesse und wichtiger, ein böses Imperium, den Iran, daran zu hindern, Atomwaffen zu besitzen und den Nahen Osten und sogar die ganze Welt zu zerstören.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1516 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8684 Euro zu haben.
Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 5.088 US-Dollar gezahlt (-1,0 Prozent). Das entspricht einem Preis von 142,05 Euro pro Gramm.
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