Kulturminister Rainer Robra (CDU) hat am Donnerstag in Dessau-Roßlau die Auftaktveranstaltung zum Tag der Industriekultur eröffnet. Dabei überreichte er Förderbescheide für drei Projekte des Neuen Europäischen Bauhauses mit Bezug zur Industriekultur, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte.
Die Vorhaben werden zu 100 Prozent aus dem europäischen Just Transition Fond im Rahmen der Landesinitiative zum Neuen Europäischen Bauhaus gefördert.
Robra würdigte in seinem Grußwort die lange Tradition Sachsen-Anhalts als innovativen Industriestandort. „Orte wie die Peter Behrens Kraftmaschinenhalle oder das Bauhaus Dessau stehen für eine enge Verknüpfung von wirtschaftlichem und kulturellem Fortschritt, der bis in unsere Gegenwart wirkt“, sagte der Minister.
Er lud die Bevölkerung ein, die Industriekultur des Landes zu entdecken.
Gefördert werden das Bildungsprojekt ‚Zukunftsschmiede Industriekultur: Jugend gestaltet Wandel‘ in Bitterfeld-Wolfen mit rund 1,29 Millionen Euro, das Festival ‚OSTEN. Ein Ort für Industriekultur. Ein Ort für die Zukunft‘ mit etwa 970.000 Euro für einen mobilen Pavillon sowie das Konzept ‚SAL TSA‘ für die Sanierung der Salinegebäude in Halle (Saale) mit insgesamt rund 935.000 Euro.
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