Die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt haben im Februar einen anhaltenden Negativtrend verzeichnet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, wurden rund 171.500 Gästeankünfte und etwa 429.300 Übernachtungen gezählt.
Das bedeutet einen Rückgang von 2,0 Prozent bei den Gästen und 0,6 Prozent bei den Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Die Zahl der geöffneten Betriebe sank auf 921, nachdem im Februar des Vorjahres noch 938 Betriebe geöffnet hatten. Die Auslastung der angebotenen Schlafgelegenheiten blieb mit 24,3 Prozent unverändert, ebenso wie die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 2,5 Tagen.
Während 92,5 Prozent der Gäste aus dem Inland kamen und hier sowohl Gäste- als auch Übernachtungszahlen rückläufig waren, gab es bei ausländischen Gästen leichte Zuwächse.
Regional zeigte sich ein gemischtes Bild: Im Harz und Harzvorland, der größten Tourismusregion, gingen sowohl Gästeankünfte als auch Übernachtungen zurück. In den Regionen Halle, Saale, Unstrut sowie Magdeburg, Elbe-Börde-Heide sanken zwar die Gästezahlen, die Übernachtungen stiegen jedoch leicht an.
Im Jahresverlauf von Januar bis Februar lagen die Gästeankünfte mit rund 328.500 um 1,2 Prozent und die Übernachtungen mit etwa 811.500 um 1,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
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