Air France und Airbus wegen Flugzeugabsturz 2009 zu Geldstrafen verurteilt

Im Prozess um den tödlichen Absturz von Air-France-Flug 447 von Rio de Janeiro nach Paris im Jahr 2009 hat das Berufungsgericht in Paris die Fluggesellschaft und Airbus wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Die Strafe für die beiden Unternehmen beträgt jeweils 225.000 Euro.

Bei dem Unglück über dem Atlantik waren 228 Menschen ums Leben gekommen. Das Flugzeug war in eine Unwetterfront geraten und in den Atlantik gestürzt. Es war der schwerste Unfall in der Geschichte der Air France und der schwerste Unfall eines Airbus A330.

Beide Unternehmen waren in erster Instanz freigesprochen worden. Sie hatten in der Vergangenheit stets ihre Unschuld beteuert.

In dem Prozess wurde Airbus nun für den Umgang mit dem Ausfall von Sonden kritisiert und Airbus eine unzureichende Schulung des Personals vorgeworfen. Das Berufungsgericht sieht die alleinige Verantwortung bei den Unternehmen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    SoVD: GKV-Sparpaket ist ein Belastungspaket für Versicherte und Patienten – Bundeszuschuss darf nicht gekürzt werden

    Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat seine Kritik an der geplanten GKV-Reform erneuert. Das Spargesetz bleibe ein „Belastungspaket für Versicherte sowie Patientinnen und Patienten“, sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier der „Rheinischen…

    Sommerpressekonferenz 2026: Bundeskanzler Merz stellt sich am 15. Juli den Fragen der Hauptstadtpresse

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird sich am 15. Juli in der traditionellen „Sommerpressekonferenz“ der Hauptstadtpresse stellen. Den Termin teilte der Verein der Bundespressekonferenz am Donnerstag mit, in dem rund 900…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert