Mutmaßliche Mordpläne des Iran: Antisemitismus-Beauftragter Klein dankt Ermittlungsbehörden

Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat mit Genugtuung auf Berichte reagiert, wonach Ermittler mutmaßliche Mordpläne des iranischen Regimes gegen Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, und Volker Beck, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, aufgedeckt haben.

„Meldungen, nach denen das iranische Regime die Ermordung von Josef Schuster und Volker Beck geplant haben soll, zeigen ganz konkret die tödliche Bedrohung, die von iranischem Staatsterror auch auf deutschem Boden ausgehen kann“, sagte Klein der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Einmal mehr werde deutlich, wie zentral die Arbeit der Sicherheitsbehörden im Kampf gegen jene sei, die die Grundfesten der Demokratie zerstören wollten und dabei vor offensichtlich antisemitisch motivierten Mordanschlägen nicht zurückschreckten.

„Da ich mit Josef Schuster und Volker Beck eng verbunden bin, empfinde ich auch auf persönlicher Ebene große Genugtuung über den Erfolg der Ermittlungsbehörden und das nun stattfindende rechtsstaatliche Verfahren gegen den mutmaßlichen Täter“, sagte Klein.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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