Die Lutherstadt Wittenberg erhält Fördermittel in Höhe von rund 2,84 Millionen Euro für zwei zentrale Projekte des Hochwasser- und Starkregenschutzes. Das teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit.
Die Mittel stammen aus dem Landesprogramm „Klima III“.
Die Förderbescheide überreichte Sachsen-Anhalts Umweltminister Armin Willingmann (SPD) im Rahmen eines Vor-Ort-Termins an Bürgermeister André Seidig (parteilos) sowie Michael Steinland, Geschäftsführer der Landesgartenschau Lutherstadt Wittenberg. Gefördert werden der Bau einer neuen Hochwasserschutzanlage sowie die Errichtung eines Pumpwerks zum Schutz vor Rückstau und Überflutungen im Bereich der ehemaligen Kuhlache.
Die Gesamtkosten für beide Maßnahmen belaufen sich auf rund 3,45 Millionen Euro.
Mit der neuen Dammanlage sollen künftig rund 80.000 Quadratmeter Fläche vor Hochwasser geschützt werden. Dazu zählen ehemalige Industrie- und Gewerbeflächen ebenso wie einzelne Wohnbereiche.
Das neue Pumpwerk soll zusätzlich verhindern, dass es bei Extremwetterlagen zu Rückstau und Überschwemmungen durch den Trajuhnschen Bach und Elbewasser kommt.
Die Maßnahmen stehen in engem Zusammenhang mit der Entwicklung des neuen Uferparks, der im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) 2030 entsteht. Die Landesgartenschau 2028 wirke dabei als wichtiger Impulsgeber und Beschleuniger für die Umsetzung der städtebaulichen Vorhaben, hieß es.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

