Einsatz gegen Kinderpornografie in Chemnitz

Die Chemnitzer Kriminalpolizei hat in den vergangenen Tagen zahlreiche Durchsuchungen zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellem Kindesmissbrauch durchgeführt. In insgesamt über 20 Einsätzen, die sich über mehrere Tage erstreckten, wurden Wohnungen von Beschuldigten in Chemnitz, Freiberg, Brand-Erbisdorf, Lichtenau, Döbeln, Leisnig, Aue-Bad Schlema und Stollberg durchsucht.

Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt 21 Männer im Alter zwischen 15 und 66 Jahren, darunter ein pakistanischer Staatsangehöriger.

Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt, darunter über 50 Handys, zahlreiche Computer und mehr als 100 weitere Speichermedien. Besonders auffällig war der Fall eines 48-jährigen Mannes aus Chemnitz, bei dem über 90 Speichermedien beschlagnahmt wurden, die nun auf kinderpornografische Inhalte überprüft werden.

Trotz der umfangreichen Maßnahmen gab es keine Festnahmen. Die Ermittler stehen nun vor der Herausforderung, die gesicherten Beweismittel auszuwerten, bevor die Staatsanwaltschaft über den Ausgang der Verfahren entscheidet.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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