SPD und Grüne reagieren auf offenen Brief von Jugend-und-Parlament-Teilnehmern zu Rassismusvorwürfen

Die Parlamentarischen Geschäftsführer von SPD und Grünen haben auf einen per Instagram veröffentlichten Brief von 53 Teilnehmern des Bundestags-Planspiels „Jugend und Parlament“ geantwortet, der rassistische Vorfälle dort beklagt. Das berichtet die „Welt“ (Samstagausgabe). Der Brief der 53 war am Mittwochabend um 18 Uhr an die Büros der Parlamentarischen Geschäftsführer geschickt worden.

„Die SPD-Bundestagsfraktion wird die Aufarbeitung dieser Ereignisse aktiv begleiten“, schreiben Dirk Wiese und Derya Türk-Nachbaur in ihrer Antwort für die SPD. Man arbeitet gemeinsam mit den zuständigen Stellen daran, dass „Jugend und Parlament“ auch in Zukunft stattfinden könne, als ein Format, das für alle Teilnehmer ein wertvolles und sicheres Erlebnis bleibe. Wiese und Türk-Nachbaur erklären zudem, die Teilnehmer könnten sich jederzeit direkt an sie wenden, sollten ihnen weitere Vorfälle oder Entwicklungen bekannt werden, die einer Aufklärung bedürfen.

Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, Irene Mihalic, warb ebenfalls für Aufarbeitung. „Wir müssen die Ereignisse des diesjährigen `Jugend und Parlament` gründlich aufarbeiten, auch um zu ermitteln, wie wir die Sicherheit dieser so wichtigen Veranstaltung zukünftig besser gewährleisten können“, schreibt sie in ihrer Antwort. Genau das habe sich der Ältestenrat des Bundestages fest vorgenommen. Die Innere Kommission werde das als Gremium des Ältestenrates eng begleiten.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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