CDU-Außenpolitiker Hardt: EU-Russland-Initiative sendet falsches Signal nach Moskau

CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt fordert eine klare Linie der EU im Umgang mit Russland. Eigenmächtige Aktionen des EU-Ratspräsidenten, die zu kontroversen Diskussionen führten, sendeten ein falsches Signal nach Moskau.

Zu der unabgesprochenen Russland-Initiative von EU-Ratspräsident Antonio Costa sagte Hardt am Freitag dem TV-Sender „Welt“: „Wir müssen in der Europäischen Union schon dazu kommen, dass wir in der Außenpolitik mit einer Stimme reden.“

„Denn dort versteht man ja vieles von dem, was bei uns an demokratischen, pluralistischen Prozessen in Europa abläuft, falsch. Man sieht Streit und Schwäche, statt dass man Geschlossenheit sieht. Und das ist schade, dass das die Botschaft dieses Ereignisses ist“, so Hardt weiter.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Streeck und Ärzte fordern Steuererhöhung: Tabak und Alkohol in Deutschland zu billig

    Der Drogen- und Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), dringt auf höhere Steuern für Alkohol und Tabak. Gemessen an den Schäden, die sie verursachten, seien Tabak und Alkohol in Deutschland…

    BCG: Europa hortet 12 Billionen Euro als Bankeinlagen und Bargeld

    Nach Angaben der Beratungsfirma Boston Consulting Group (BCG) sparen die europäischen Haushalte im Schnitt 15 Prozent ihres Nettoeinkommens und halten insgesamt rund 12 Billionen Euro in Form von Bankeinlagen und…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert