Dax am Freitag im Plus: Rheinmetall und Autowerte legen zu, VW schwächelt

Der Dax ist am Freitag nach einem bereits positiven Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im Plus geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.065 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, Mercedes-Benz und BMW. Klar ins Minus ging es dagegen für die Papiere von Volkswagen.

Der Handel werde vom heutigen Verfallstermin maßgeblich beeinflusst, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Die Aktivitäten gehen mit zunehmendem Abrechnungszeitpunkt an den Terminbörsen fast vollständig auf das Konto der großen institutionellen Investoren und vernachlässigen die Nachrichtenlage, soweit es geht.“

„Der heutige Verfallstag wurde bereits im Vorfeld von vielen Sonderfaktoren beeinflusst, die den heutigen Tag zu einem neuralgischen Event werden ließen. Die langwierigen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran und die Notenbanksitzungen haben den Anlegern nur schwer Möglichkeiten gegeben, um die Aktienmärkte nachhaltig in eine Richtung zu drücken.“

Spannend werde auch die Schlussabrechnung bei den Einzelaktien. „Zur Stunde zeichnen sich bereits entsprechende Interessenlagen im Bereich Automobile, Halbleiter und Rüstung ab. Das ist zwar nicht weiter verwunderlich, aber die Kursentwicklungen könnten für die zweite Tageshälfte noch einige Überraschungen parat halten“, erwartet Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1457 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8728 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.154 US-Dollar gezahlt (-1,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 116,57 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 79,36 US-Dollar, das waren 49 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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