Bundesforschungsministerium verlangt lückenlose Aufklärung von Helmholtz-Zentrum Cispa

Angesichts eines Berichts über mutmaßliche China-Kontakte des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit (Cispa) hat das Bundesforschungsministerium eine schnelle Aufklärung angekündigt. Das berichtet das „Handelsblatt“. Hintergrund sind Recherchen der Zeitung, wonach das Institut mit chinesischen Wissenschaftlern aus dem Umfeld des Militärs sowie mit Hochschulen zusammengearbeitet haben soll, die auf US-Sanktionslisten stehen sollen.

Eine Ministeriumssprecherin sagte dem „Handelsblatt“, im Zuge der Umsetzung der neuen Forschungssicherheitsstrategie des Cispa würden die Gesellschafter eine zügige und lückenlose Prüfung der angesprochenen Sachverhalte veranlassen.

Das Ministerium hat den Vorsitz im Aufsichtsrat des Helmholtz-Zentrums. Neben dem Bund ist das Saarland weiterer Gesellschafter.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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