VW-Konzernbetriebsrat: Schweigen von CEO Oliver Blume zu Werksschließungen ist nicht mehr auszuhalten

Der Konzernbetriebsrat von Volkswagen kritisiert, dass sich Konzernchef Oliver Blume immer noch nicht gegenüber der Belegschaft erklärt habe. Die Zitate in der Presse würden „keinerlei Klarheit bringen und so alles nur noch schlimmer machen“, sagte ein Sprecher des Konzernbetriebsrats auf Anfrage von RTL und ntv am Sonntag.

Weiter hieß es: „Insbesondere für unsere mehr als 40.000 Kolleginnen und Kollegen an den namentlich seit Wochen bekannten fünf Standorten Emden, Hannover, Neckarsulm, Osnabrück und Zwickau, deren früher oder später drohendes Aus seit Wochen die Schlagzeilen beherrscht, ist dieser Zustand schlicht nicht mehr auszuhalten“, so der Sprecher.

In den Belegschaften herrsche bereits ein enormer Vertrauensverlust in den Manager, „der sich ihnen in seinen Anfängen als CEO überall als ‚der Olli` und ‚Kind der Region` präsentierte, der seine Aufgabe ‚für die Menschen` machen wolle. Dafür hatte er durchaus in weiten Teilen der Belegschaft Vorschusslorbeeren erhalten. Davon ist inzwischen so gut wie nichts mehr übrig“, sagte der Konzernbetriebsrat.

Was die Beschäftigten von seiner bisherigen Kommunikationsstrategie hielten, würden die Betriebsversammlungen nach der Sommerpause verdeutlichen, so der Sprecher.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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