Mindestens 51 Tote nach heftigen Regenfällen in Bangladesch

Bei heftigen Regenfällen und Überschwemmungen sind in Bangladesch innerhalb weniger Tage mindestens 51 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als eine Million Menschen sind von den Wassermassen betroffen, wie die lokalen Behörden mitteilten.

Sturzfluten und Erdrutsche haben weite Teile des Landes verwüstet, darunter auch die Hauptstadt Dhaka. Tausende Bewohner haben ihre Häuser verloren. Besonders schwer getroffen ist die Stadt Cox`s Bazar, wo mehr als die Hälfte der Todesopfer zu beklagen ist. In der Region lebt eine große Zahl von Rohingya-Flüchtlingen.

Bangladesch leidet regelmäßig unter starken Monsunregen. Experten warnen jedoch, dass der Klimawandel die Niederschläge noch heftiger und häufiger werden lässt. Die Unwetter hatten bereits vor über einer Woche begonnen. Angesichts der sich verschärfenden Lage hatten die Behörden Hochwasser- und Erdrutschwarnungen herausgegeben, Familien aus gefährdeten Gebieten evakuiert und Prüfungen verschoben. Tausende Menschen sind derzeit in Notunterkünften untergebracht.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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