Der Dax hat am Freitag nach einem bereits verhaltenen Start in den Handelstag bis zum Mittag seine Verluste ausgebaut. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.754 Punkten berechnet, 0,6 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.
An der Spitze der Kursliste standen die Papiere der Deutschen Telekom, von Eon und Rheinmetall. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von Hochtief, Siemens und Infineon.
Hintergrund der Verluste bei den Aktien des Halbleiterherstellers ist die zunehmende Skepsis gegenüber den Versprechen von „Künstlicher Intelligenz“. Am Donnerstag hatte bereits der Nasdaq kräftig nachgelassen. Um die Anleger weiterhin zu überzeugen, muss die Branche, die zuletzt vom Hype um Sprachmodelle (LLMs) profitierte, hohe Erwartungen erfüllen.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1433 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8747 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 3.997 US-Dollar gezahlt (+0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 112,40 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 85,94 US-Dollar, das waren 2,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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