US-Börsen geben nach: Technologieausverkauf und steigende Rohstoffpreise belasten Wall Street

Die US-Börsen haben am Freitag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 52.146 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.455 Punkten 1,0 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 28.590 Punkten 1,5 Prozent im Minus.

Befeuert wurde der negative Kurs von einem Ausverkauf bei den Technologiewerten. Viele Anleger fürchten offenbar eine unsanfte Landung des KI-Höhenflugs.

Zudem fielen die US-Exportpreise zwar mit 0,6 Prozent stärker als erwartet, dagegen trafen die Importpreise mit einem Anstieg von 0,3 Prozent den prognostizierten Rückgang von 0,7 Prozent nicht. „Insbesondere die gestiegenen Rohstoffpreise dürften für den Anstieg verantwortlich sein“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Diese geben den Rufen einiger US-Notenbanker nach einer präventiven Zinserhöhung neues Futter.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1438 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8743 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.010 US-Dollar gezahlt (+0,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 112,72 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 87,54 US-Dollar, das waren 3,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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