Medianlohn in Sachsen gestiegen

In Sachsen hat das mittlere Einkommen der rund eine Million Vollzeitbeschäftigten im vergangenen Jahr bei 3.588 Euro pro Monat gelegen. Dies entspricht einem Anstieg von 200 Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort, wie die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit am Montag mitgeteilt hat.

Bundesweit lag der Medianlohn bei 4.217 Euro. In allen sächsischen Städten und Landkreisen sind die mittleren Löhne im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen, betont, dass die Menschen heute mehr als nur einen Arbeitsplatz suchen. Sie wünschen sich eine erfüllende Tätigkeit, die ein gutes Auskommen sichert, sowie attraktive Arbeitsbedingungen und gute Aufstiegschancen.

Der Anstieg des Medianlohns ist auf die allgemeine Lohnentwicklung zurückzuführen, insbesondere auf Tarif- und Entgeltsteigerungen.

Die höchsten Medianentgelte in Deutschland wurden in Hamburg, Baden-Württemberg und Hessen erzielt, während Sachsen im Ländervergleich auf dem viertletzten Platz liegt. Die Lohnunterschiede zwischen den Bundesländern sind auf regionale Wirtschaftsstrukturen und Betriebsgrößen zurückzuführen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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