Studie: Anhebung der Frührente auf 64 Jahre spart 700 Millionen Euro pro Rentnerjahrgang und sichert 31.000 Arbeitskräfte

Die Anhebung des frühestmöglichen Renteneintritts um ein Jahr auf 64 Jahre würde den Staat langfristig um mehr als 700 Millionen Euro pro Rentnerjahrgang entlasten. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hervor, über die das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) berichtet.

Die Rentenkommission hatte empfohlen, das Mindestalter für eine Frührente mit Abschlägen von derzeit 63 auf 64 Jahre anzuheben. Durch die späteren Eintritte würde dem Arbeitsmarkt das Beschäftigungspotenzial von 31.000 Vollzeitarbeitskräften erhalten bleiben, so die Studie.

Für die betroffenen Versicherten hätte die Reform per saldo finanzielle Vorteile: Weil die Abschläge geringer ausfallen und das längere Arbeiten zusätzliche Rentenpunkte bringt, läge die monatliche Rente im Schnitt rund drei Prozent höher als bisher, heißt es in der Studie.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Juli 2026: Südwesten mit Rekord-Sonnenschein und Trockenheit, Nordosten im Schatten

    Der Juli 2026 hat in Deutschland ein deutliches Südwest-Nordost-Gefälle bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer gezeigt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) teilte am Donnerstag mit, dass es im Südwesten und Westen des…

    Fast 10.000 Hitzetote: Lauterbach verlangt Hitzeportale und Hitzetelefone

    Der ehemalige Bundesgesundheitsminister und SPD-Abgeordnete Karl Lauterbach fordert angesichts von fast 10.000 Hitzetoten in diesem Jahr schnelle Maßnahmen. „Jetzt kommt es drauf an, zu retten, was noch zu retten ist“,…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert