Neue Hochspannungstrasse im Leipziger Südraum genehmigt

Die Landesdirektion Sachsen hat den Bau einer neuen 110-Kilovolt-Hochspannungsleitung zwischen den geplanten Umspannwerken Peres/Nord und Breunsdorf im Landkreis Leipzig genehmigt. Das teilte die Behörde am Dienstag mit.

Das Vorhaben umfasst auch die Errichtung der zugehörigen Netzanschlusspunkte. Antragstellerin und Bauherrin ist die MIBRAG, die damit über Baurecht verfügt.

„Durch den Ausstieg aus der Kohleverstromung brauchen wir eine neue Energieversorgung. Die Nachnutzung ehemaliger Tagebauflächen für erneuerbare Energieprojekte trägt zur Energiewende und zum Klimaschutz bei“, sagte Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen.

Auf den Flächen der MIBRAG, die einst dem Kohleabbau dienten, soll zukünftig Strom aus Photovoltaik- und Windenergieanlagen gewonnen werden.

Die rund 7,2 Kilometer lange Freileitungstrasse soll vom geplanten Umspannwerk Peres/Nord bis zum geplanten Umspannwerk Breunsdorf verlaufen.

Damit kann der Abschnitt an das vorgelagerte Hochspannungsnetz des örtlichen Netzbetreibers MITNETZ Strom am Umspannwerk Zwenkau angeschlossen werden. Die Trasse verläuft westlich von Breunsdorf auf ehemaligem Bergbaugelände des Tagebaus Schleenhain.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Verkehrsunfälle in Ostsachsen steigen – mehr Tote im Jahr 2025

    Die Zahl der Verkehrsunfälle im Bereich der Polizeidirektion Görlitz ist im vergangenen Jahr gestiegen. Wie die Polizei mitteilte, wurden 2025 insgesamt 13.790 Unfälle registriert, das sind 380 oder 2,8 Prozent…

    Zwei Personen bei Hausbrand in Bad Elster unverletzt gerettet

    Bei einem Brand in einem Haus in Bad Elster sind am Dienstagmorgen zwei Personen unverletzt gerettet worden. Das teilte die Polizeidirektion Zwickau mit. Die Feuerwehr konnte den Brand an der…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert