Bundesjustizministerin Hubig plant härtere Strafen für Terroristen und Spione

Bundesjustizminister Stefanie Hubig (SPD) will Terroristen sowie ausländische Spione künftig härter bestrafen.

Das berichtet die „Bild“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf einen entsprechenden Gesetzentwurf Hubigs. Demnach will Hubig EU-Vorgaben umsetzen und unter anderem künftig Personen konsequent bestrafen, die in Absicht der Ausübung einer Terrorstraftat nach Deutschland einreisen. Auch die Vorbereitung einer Straftat soll künftig konsequent geahndet werden, schreibt die „Bild“ weiter.

Demnach gilt als Straftäter, wer beispielsweise mit einem Auto oder einem „gefährlichen Werkzeug“ wie einem Messer einen Anschlag vorbereitet. Außerdem soll es künftig möglich sein, die Wohnungen ausländischer Spione in Deutschland abzuhören sowie Onlinedurchsuchungen durchzuführen. Darüber hinaus will Hubig Agenten ausländischer Dienste bestrafen, die in Deutschland lebende Personen ausspionieren.

Der „Bild“ sagte Hubig: „Wir wollen das Strafrecht fortentwickeln und passen es an neue Bedrohungslagen an: Damit unsere Strafverfolgungsbehörden früher eingreifen können und damit sie schon die Vorbereitung von Terrorismus und hybrider Kriegsführung ahnden können.“ Es gehe darum, für mehr Sicherheit zu sorgen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Importpreise im März deutlich gestiegen

    Die Importpreise in Deutschland sind im März um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Das war der stärkste Anstieg seit Februar 2025, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.…

    SPD-Generalsekretär Klüssendorf: Reichensteuer muss um mindestens zwei Prozentpunkte steigen – Soli-Streichung abgelehnt

    Die SPD erwägt, den Reichensteuersatz früher greifen zu lassen und lehnt eine Abschaffung des Solidaritätszuschlags entschieden ab. „Aus meiner Sicht muss der Reichensteuersatz um mindestens zwei Prozentpunkte erhöht werden und…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert