
Die Zahl der Hepatitis-Patienten in sachsen-anhaltischen Krankenhäusern ist im Jahr 2023 um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Insgesamt wurden 109 Personen mit Wohnort Sachsen-Anhalt aufgrund einer Virushepatitis stationär behandelt, wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte.
Zwei Drittel der Betroffenen waren männlich.
Gut ein Fünftel der behandelten Patienten war zwischen 60 und 70 Jahre alt. Während 25 Prozent aller männlichen Patienten dieser Altersgruppe angehörten, waren es bei den Frauen nur 13,5 Prozent.
Die meisten Fälle (89,9 Prozent) betrafen eine akute Viruserkrankung.
Besonders stark gestiegen sei die Zahl der Hepatitis-E-Fälle: 2023 wurden 59 Patienten deswegen behandelt, während es 2003 nur zwei waren. Sechs Personen aus Sachsen-Anhalt starben an den Folgen ihrer Virushepatitis.
Die Erkrankung kann unbehandelt zu schweren Spätfolgen wie Leberzirrhose oder Leberkrebs führen.
Foto: via dts Nachrichtenagentur