US-Börsen legen zu: S&P 500 und Nasdaq erreichen neue Höchststände

Die US-Börsen haben am Freitag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 44.902 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.389 Punkten 0,4 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 23.272 Punkten 0,2 Prozent im Plus. Die letzten beiden Indizes erreichten im Laufe des Tages ein neues Allzeithoch.

Investoren hoffen derzeit, dass es vor Ablauf der von US-Präsident Donald Trump gesetzten Frist am 1. August zu Handelsdeals kommt. Positiv wurde daher am Mittwoch die Ankündigung eines Abkommens mit Japan aufgenommen. Doch nur zwei Tage später gibt es bereits mehrere Medienberichte, die dazu über zahlreiche Meinungsverschiedenheiten zwischen den USA und Japan berichten. Für einen Deal mit Europa gibt Trump derzeit eine Fifty-Fifty-Chance an.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1744 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8515 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 3.338 US-Dollar gezahlt (-0,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 91,39 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 68,39 US-Dollar, das waren 79 Cent oder 1,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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