Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt fordert eine Mindestrente von 1.400 Euro, um der zunehmenden Altersarmut entgegenzuwirken. Wie die Fraktion am Sonntag mitteilte, hat sie eine Anfrage zu den steigenden Zahlen von Rentnern in Grundsicherung gestellt.
Monika Hohmann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und rentenpolitische Sprecherin der Linken, äußerte sich besorgt über die Entwicklung.
Sie betont, dass die steigenden Zahlen alarmierend seien und von politischem Versagen zeugen. Immer mehr Senioren seien auf Grundsicherung angewiesen, wobei die Zahlen von etwa 7.000 im Jahr 2021 auf knapp 11.000 im Jahr 2024 gestiegen sind.
Hohmann hob hervor, dass besonders Rentner im Osten, wo die Löhne niedriger sind, eine verlässliche gesetzliche Rentenversicherung benötigen.
Sie fordert, dass alle Erwerbstätigen für ihre gesamten Einkünfte Beiträge in den Rententopf einzahlen, um die gesetzliche Rente zu stärken. Nur so könne das Armutsproblem gelöst und ein würdevolles Altern ermöglicht werden.
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