Drohungen gegen CSD in Wernigerode lösen Empörung aus

Die Landtagsfraktion der Grünen in Sachsen-Anhalt hat mit Entsetzen auf Drohungen gegen den Christopher Street Day (CSD) in Wernigerode reagiert. Ein Mann hatte öffentlich angekündigt, mit Schusswaffen auf Teilnehmer schießen zu wollen.

Dies teilte die Sprecherin für Gleichstellung, Susan Sziborra-Seidlitz, mit.

Sziborra-Seidlitz, die selbst am CSD teilgenommen hatte, bezeichnete die Drohung als ‚absoluten Tiefpunkt‘ und Angriff auf die offene Gesellschaft. Sie forderte lückenlose Aufklärung und betonte, dass die Sicherheit queerer Menschen ein Gradmesser für den Zustand der Demokratie sei.

Die Grünen-Politikerin kündigte an, sich nicht einschüchtern zu lassen. ‚Unsere Antwort auf Hass ist Zusammenhalt‘, erklärte sie.

Der CSD in Wernigerode war ein Zeichen für Vielfalt und Gleichberechtigung gewesen, bevor die Drohungen bekannt wurden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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