Verfassungsschutzbericht zeigt Anstieg rechtsextremistischer Personen in Sachsen-Anhalt

Die Zahl der Personen mit verfassungsfeindlichen Einstellungen in Sachsen-Anhalt ist im vergangenen Jahr auf rund 6.120 gestiegen. Das teilte Innenministerin Tamara Zieschang bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2024 mit.

Besorgniserregend sei der Anstieg des rechtsextremistischen Personenpotenzials um 19,4 Prozent auf etwa 4.000 Personen.

Laut dem Bericht konnte die AfD in Sachsen-Anhalt ihre Mitgliederzahl auf 2.580 erhöhen. Zudem seien vermehrt junge Menschen in rechtsextremistischen Kleingruppen wie ‚Jung & Stark‘ aktiv.

Der Verfassungsschutz warnt vor einer zunehmenden Gewaltbereitschaft sowohl im rechtsextremen als auch im linksextremen Spektrum.

Ein weiteres Problem seien ausländische Einflussnahmeversuche, insbesondere durch russische Desinformationskampagnen mit gefälschten Inhalten. Der Verfassungsschutz rechnet mit einem erhöhten Risiko für Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen im Land.

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