FDP warnt vor Folgen der DOW-Schließung für Industriestandort Sachsen-Anhalt

Der US-Chemiekonzern DOW will bis 2027 zentrale Teile seiner Werke in Schkopau und Böhlen stilllegen. Betroffen sind vor allem energieintensive Anlagen, rund 550 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

Das teilte die FDP-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt mit.

Andreas Silbersack, Fraktionsvorsitzender der FDP, bezeichnete die Entscheidung als „Alarmsignal für den gesamten Wirtschaftsstandort Deutschland“. Die Schließung gefährde nicht nur direkt Arbeitsplätze, sondern auch mittel- und langfristig die regionale Wertschöpfungskette.

Die Liberalen fordern rasche politische Maßnahmen: „Wir müssen staatliche Belastungen abbauen, wettbewerbsfähige Energiepreise sicherstellen und die regulatorischen Rahmenbedingungen vereinfachen“, so Silbersack.

Die FDP wolle sich für den Erhalt der Industriestandorte in Schkopau und Leuna einsetzen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Betrunkener Fahrgast greift Zugbegleiter an – Reisende schreiten ein

    Ein 36-jähriger Mann hat am Samstagnachmittag in einer Regionalbahn auf der Fahrt von Baalberge nach Dessau einen Zugbegleiter angegriffen. Wie die Bundespolizeiinspektion Magdeburg mitteilte, warf der Deutsche gegen 14:30 Uhr…

    Fledermaus-Monitoring an der Kaiser-Otto-Brücke in Magdeburg startet

    In Magdeburg beginnt in der kommenden Woche ein Fledermaus-Monitoring an der Kaiser-Otto-Brücke. Das teilte die Landeshauptstadt mit. Im Zuge dessen wird die Brücke bis Ende Oktober wöchentlich in wechselnden Farben…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert