Ende 2024 haben in Sachsen-Anhalt 46.550 Haushalte Wohngeld bezogen. Das sind 195 mehr als im Vorjahr, was einem leichten Anstieg von 0,4 Prozent entspricht, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte.
Die meisten dieser Haushalte (42.215) erhielten den Zuschuss zur Miete, während 4.335 Haushalte einen Lastenzuschuss für selbst genutztes Wohneigentum bekamen.
In 45.610 Haushalten hatten alle Mitglieder Anspruch auf Wohngeld, bei diesen sogenannten reinen Wohngeldhaushalten lag der durchschnittliche monatliche Anspruch bei 230 Euro. Bei den 940 Mischhaushalten, in denen Personen mit und ohne Anspruch zusammenleben, betrug der durchschnittliche Anspruch 206 Euro.
Besonders häufig wurde Wohngeld in Magdeburg (5.280 Haushalte) gewährt, am seltensten im Landkreis Jerichower Land (1.500 Haushalte).
Die „Wohngeld Plus“-Reform von 2023 hat dazu geführt, dass mehr Haushalte Anspruch auf die Leistung haben. Die Reform brachte unter anderem eine Anpassung der Höhe des Wohngelds und neue Leistungsbausteine wie die Heizkosten- und Klimakomponente.
Wohngeld soll einkommensschwachen Haushalten helfen, angemessenen Wohnraum zu finanzieren, ohne auf Grundsicherungsleistungen angewiesen zu sein.
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