Dax verliert 1,1 Prozent – Defensive Aktien wie RWE und Fresenius im Aufwind

Am Dienstag hat der Dax deutliche Verluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.041 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

„Es fehlt an Handelsimpulsen, die dem Gesamtmarkt neue Kursdynamik verleihen können“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Insgesamt zeigt sich der Handel lustlos und unter dünnem Handelsvolumen. Die Handelsaktivitäten sind im Gesamtmarkt kaum wahrnehmbar und entladen sich nur bei vereinzelten Indextiteln. So stehen heute die Aktien von Sartorius, Siemens Energy und MTU Aero unter Verkaufsdruck.“

„Investoren nehmen bei einigen, bisher gut gelaufenen, Titeln Gewinne mit und positioniere sich an den Seitenlinien. Bei den Gewinnertiteln stehen die defensiven Branchen im Kauffokus und so befinden sich die Aktien von RWE, Fresenius und Fresenius Medical Care auf den vorderen Plätzen“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1735 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8522 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 3.426 US-Dollar gezahlt (+0,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 93,85 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 68,29 US-Dollar, das waren 92 Cent oder 1,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Energiekrise: NRW-Verkehrsminister und Fahrgastverband fordern Aussetzung der Preiserhöhung für Deutschlandticket

    Angesichts der Energiekrise werden Forderungen laut, den Preis des Deutschlandtickets von 63 Euro vorerst einzufrieren, statt ihn zum 1. Januar 2027 zu erhöhen.„Die durch den Preisindex festgeschriebene Erhöhung des Deutschlandtickets…

    Aiwanger signalisiert Bereitschaft für engere Zusammenarbeit mit der CSU

    Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hat sich offen für eine engere Zusammenarbeit mit der CSU gezeigt. „Wir brauchen in Deutschland wie in Bayern ein politisches Angebot für liberal-wertkonservative Wähler, die konstruktive Politik…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert