DAX steigt weiter: Autowerte führen, SAP und Infineon schwächeln

Der Dax ist am Mittwoch nach einem bereits freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im grünen Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.225 Punkten berechnet, 0,8 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten weiterhin die Autowerte mit kräftigen Gewinnen, am Ende ging SAP, Eon und Infineon.

„Die erste Euphoriewelle über das Handelsabkommen zwischen den USA und Japan ist verflogen“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Die Automobilbranche werde zwar noch verstärkt gesucht, aber insgesamt wollten die Marktteilnehmer nun endlich Fakten sehen. „Die jüngste Vergangenheit hatte zu oft aufgezeigt, dass der Teufel im Detail steckt.“

So hätten die Japaner ganz dezidiert auf den Autosektor gedrungen. „Ob das auch bei dem Handelsabkommen zwischen den USA und Europa funktionieren wird, steht auf einem anderen Blatt“, so Lipkow. „Es bleibt spannend und die heutigen Kursgewinne leiden unter derselben Lustlosigkeit der Investoren, wie die Kursverluste in den vergangenen Handelstagen.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1730 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8525 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 68,18 US-Dollar; das waren 41 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    ZDH-Präsident Dittrich begrüßt Eingriff bei Spritpreisen von Ministerin Reiche und fordert weitere Schritte

    Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, hat das von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) angekündigte Verbot mehrfacher Preiserhöhungen pro Tag an deutschen Tankstellen begrüßt, forderte aber auch…

    Asyl in Deutschland: Nur etwa ein Viertel der iranischen Antragsteller erhält Schutz

    Von den Asylbewerbern aus dem Iran bekommt derzeit nur etwa ein Viertel die Erlaubnis, in Deutschland zu bleiben. Das berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben) unter Berufung auf aktuelle Zahlen des…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert