Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hat die Forderung von SPD-Chef Lars Klingbeil nach einem schnellen Stahlgipfel begrüßt. Dies teilte das sächsische Wirtschaftsministerium am Sonntag mit.
Angesichts hoher Energiepreise, schwacher Inlandsnachfrage und drastisch erhöhter US-Zölle sei die deutsche Stahlindustrie dringend auf politische Unterstützung angewiesen.
„Die deutsche Stahlindustrie ist ein Herzstück unserer industriellen Wertschöpfung und Garant für tausende gute Arbeitsplätze – auch in Sachsen“, erklärte Panter. Ein Branchengipfel sei das richtige Signal, um mit Unternehmen, Betriebsräten und der Politik konkrete Lösungen zu entwickeln.
International wettbewerbsfähige Energiepreise und faire Wettbewerbsbedingungen seien entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Stahlproduktion.
Panter verwies zudem auf die Bedeutung der Stahlindustrie für Zukunftstechnologien wie klimafreundliche Mobilität, Maschinenbau und Energiewende. Ohne eine starke Stahlindustrie fehlten die Grundlagen für die industrielle Transformation.
Sachsen stehe deshalb fest an der Seite der Branche, so der Minister.
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