Bundesinnenministerium unterstützt NRW-Vorstoß zu Mehrfach-Staatsangehörigkeiten in Kriminalstatistik

In der Diskussion um die Angabe von Mehrfach-Staatsangehörigkeiten bei Straftaten spricht sich das Bundesinnenministerium für einen entsprechenden Vorstoß in NRW aus.

Eine Sprecherin erklärte gegenüber dem „Tagesspiegel“: „Wir halten das Vorgehen Nordrhein-Westfalens, nunmehr in der Polizeilichen Kriminalstatistik Mehrfach-Staatsangehörigkeiten bei Tätern und Opfern auszuweisen, für nachvollziehbar und sinnvoll. Die Erfassung sämtlicher Staatsangehörigkeiten führt zu mehr Transparenz.“

Einschränkend heißt es: „Um entsprechende Daten in der Bundes-PKS erfassen zu können, ist die Abstimmung mit allen Ländern notwendig.“ Hierfür bedürfe es einer konsensualen Entscheidung im Kreis aller Länder und des Bundes, was in der Vergangenheit bei anderen Kriterien teilweise erhebliche Zeit in Anspruch genommen habe.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Lesben und Schwulen in der Union fordern neue Debatte über altruistische Leihmutterschaft und Abstammungsrecht

    Der Vorsitzende der Verbands der Lesben und Schwulen in der Union, Sönke Siegmann (CDU), hat eine neue Debatte über altruistische Leihmutterschaft in seiner Partei gefordert.„Wir müssen einen Weg finden, uns…

    Bundesnetzagentur ändert Trassenentgelte – Nahverkehr wird teurer

    Die Bundesnetzagentur hat die Ende letzten Jahres genehmigten Trassenentgelte für das deutsche Bahnnetz aufgehoben und neu festgesetzt. Während die Trassenpreise für den Fernverkehr und den Güterverkehr sinken, müssen Verkehrsunternehmen im…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert