Sächsischer Wirtschaftsminister kritisiert geplante Stollenfolien-Abgabe

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hat die vom Bundesumweltamt geplante Abgabenpflicht auf in Folie verpackte Stollen scharf kritisiert. Er bezeichnete die Einstufung als To-Go-Produkt als „modernen Schildbürgerstreich“ und „unnötige Bürokratie“, wie das sächsische Wirtschaftsministerium mitteilte.

Panter verwies auf die Leistungen sächsischer Stollenbäcker für Handwerk, Tradition und regionale Wertschöpfung.

Die weltberühmten Dresdner Christstollen würden durch zusätzliche, realitätsferne Hürden belastet, obwohl Betriebe bereits genug Ärgernisse im Alltag hätten. Der Minister betonte, dass der Umweltschutz zwar wichtig sei, dabei aber der gesunde Menschenverstand im Blick bleiben müsse.

Der sächsische Wirtschaftsminister kündigte an, bereits im Gespräch mit Bundesumweltminister Carsten Schneider zu sein, um eine praktikable Lösung zu erreichen.

Er setze sich entschieden dafür ein, dass diese „unsinnige Abgabe“ für Stollen nicht komme, so Panter abschließend.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Lkw kippt in Dänkritz um – Fahrer schwer verletzt

    Ein mit Erde beladener Lkw ist am Montagmorgen in Neukirchen, Ortsteil Dänkritz, umgekippt. Der Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen und musste stationär in einem Krankenhaus behandelt werden. Das teilte die…

    Bundespolizei nimmt Drogen- und Waffenschmuggler am Hauptbahnhof Dresden fest

    Die Bundespolizei hat am vergangenen Wochenende am Hauptbahnhof Dresden zwei Männer festgenommen und mehrere Straftaten aufgedeckt. Dabei wurden verbotene Substanzen, eine Waffe sowie ein gefälschtes Dokument sichergestellt, teilte die Bundespolizeiinspektion…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert