„Übergewinnsteuer“ für Rüstungskonzerne – IG Metall und Politiker fordern Abgabe auf Kriegsgewinne

IG-Metall-Bezirkschef Daniel Friedrich fordert eine Extrasteuer auf übermäßige Profite von Rüstungsfirmen. „Rüstungskonzerne machen Rekordgewinne – nicht wegen Innovation, sondern wegen Krieg und staatlicher Aufträge“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. „Das darf keine Lizenz zum Gelddrucken sein.“ Auch Politiker von SPD, Grünen und Linken machen sich für eine solche „Übergewinnsteuer“ stark.

Friedrich verweist darauf, dass Rheinmetall, Hensoldt, Leonardo, Renk und andere große Konzerne seit dem Ukraine-Krieg zweistellige Gewinnzuwächse meldeten. Konkret fordert er, Gewinne mit zusätzlich 50 Prozent zu besteuern, sobald sie mehr als 20 Prozent über dem Schnitt der vergangenen fünf Jahre liegen.

„Wer an der Aufrüstung verdient, muss einen fairen Beitrag zum Gemeinwohl leisten“, so Friedrich. „Während Einsparungen beim Sozialstaat debattiert werden, feiern Rüstungskonzerne Börsenfeste. Wenn der Staat Milliarden in Verteidigung investiert, darf er nicht zusehen, wie einige wenige Konzerne sich bereichern, ohne etwas zurückzugeben.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Eurojackpot Gewinnzahlen vom Dienstag: 9, 26, 29, 37, 42 mit Eurozahlen 1 und 7

    In der Dienstags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen gezogen. Sie lauten 9, 26, 29, 37 und 42, die beiden „Eurozahlen“ sind die 1 und die 7.Diese Angaben sind…

    Dax verpasst 25.000-Punkte-Marke trotz positiver Stimmung und Friedenshoffnungen

    Am Dienstag hat der Dax seine zwischenzeitlichen Gewinne im Tagesverlauf größtenteils wieder abgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.910 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert