Die Bundespolizei hat am Wochenende an der Grenzübergangsstelle Reitzenhain zwei Haftbefehle vollstreckt. Ein 58-jähriger Bulgare und ein 27-jähriger Rumäne konnten nach Zahlung ihrer offenen Geldstrafen ihre Reise fortsetzen, teilte die Behörde am Montag mit.
Am Samstag gegen 08:45 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz den bulgarischen Staatsangehörigen im Rahmen der wiedereingeführten Grenzkontrollen.
Dabei stellten sie einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Nürnberg fest. Der Mann war vom Amtsgericht Fürth wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu einer Geldstrafe von 1.082,50 Euro verurteilt worden.
Nach Begleichung der Summe durfte er weiterreisen.
Auch bei der Kontrolle eines rumänischen Staatsangehörigen am Sonntagabend gegen 21:00 Uhr wurde ein Haftbefehl entdeckt. Das Amtsgericht Stadtroda hatte ihn wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 2.250 Euro verurteilt.
Der 27-Jährige brachte selbst 250 Euro auf, während ein Bekannter die restlichen 2.000 Euro an einer benachbarten Polizeidienststelle einzahlte. Damit entging er einer 45-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe.
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