Die EU-Kommission hat dem Antrag Sachsens zugestimmt, die Sperrzonen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) weiter zu verkleinern. Dies teilte das zuständige Ministerium am Dienstag mit.
Der Antrag wurde in Brüssel eingereicht, nachdem im Landkreis Bautzen in den letzten zwölf Monaten lediglich ein ASP-Fall festgestellt wurde.
Die Flächen der Sperrzonen werden erheblich reduziert. Die Sperrzone II, die als gefährdetes Gebiet gilt, verringert sich von 1.403 km² auf 170 km².
Auch die Sperrzone I, die als Pufferzone fungiert, wird von 1.500 km² auf 1.487 km² verkleinert. Diese Maßnahmen sind ein Erfolg, da der letzte Fall im Landkreis Bautzen noch keine 12 Monate zurückliegt, was die formalen Voraussetzungen für eine Umwandlung der Sperrzonen normalerweise nicht erfüllt.
Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) äußerte sich erfreut über die Anerkennung der Erfolge im Kampf gegen die ASP. Sie sagte, dass die Einhaltung strenger Biosicherheitsmaßnahmen weiterhin notwendig sei, um die Gefahr eines Viruseintrags zu bannen.
In den künftig freigegebenen Gebieten entfallen die Einschränkungen für Landwirte und Jäger, während die Bevölkerung weiterhin aufgefordert wird, verendete Wildschweine zu melden und Lebensmittelreste nicht sorglos wegzuwerfen.
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