AfD gewinnt Mietrechtsstreit in Berlin

Die AfD hat einen Mietrechtsstreit gegen ihren Vermieter gewonnen. Das Landgericht Berlin hat am Freitag eine Räumungsklage gegen die AfD-Bundesgeschäftsstelle abgeschmettert und die fristlose Kündigung als unberechtigt bewertet. Ausziehen muss die AfD im nächsten Jahr aber trotzdem, weil der Vermieter parallel auch regulär gekündigt hatte.

„Sowohl das Urteil als auch der Prozessablauf zeigen deutlich, dass unsere wertvollen rechtstaatlichen Ressourcen nicht für politische Auseinandersetzungen missbraucht werden dürfen“, sagte der stellvertretende AfD-Chef Kay Gottschalk am Freitag. „Die politische Debatte ist im Parlament zu führen und nicht im Gerichtssaal“.

Die AfD will im kommenden Jahr eine neue Immobilie beziehen – und zwar als Eigentümerin des betreffenden Gebäudes. Die Geschäftsstelle werde damit „geografisch und strukturell besser aufgestellt sein als jemals zuvor“, sagte AfD-Bundesschatzmeister Carsten Hütter.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    BDE: Neue EU-Ökodesign-Verordnung ist historischer Schritt für Ressourcenschutz

    Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft (BDE) lobt die neue EU-Ökodesign-Verordnung. „Echtes Recycling beginnt beim Design. Dass die EU-Ökodesign-Verordnung nun ernst macht, ist ein historischer Schritt für den…

    Unions-Fraktionsvize Bilger: Spahn hat maßgeblich zu Erfolgen der Koalition beigetragen

    Der Parlamentsgeschäftsführer der Unions-Bundestagsfraktion, Steffen Bilger (CDU), würdigt den zurückgetretenen Fraktionschef Jens Spahn.Bilger sagte der „Rheinischen Post“: „Gerade in den vergangenen Wochen und Monaten wurden seine Stärken als Gestalter und…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert