Die Grünen-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt hat den Vorschlag der CDU für Staustufen in der Elbe als „ökonomischen und ökologischen Wahnsinn“ bezeichnet. Die Fraktionsvorsitzende Cornelia Lüddemann sagte am Freitag, dass für eine durchgängige Schiffbarkeit 18 große Beton-Staustufen nötig wären, was keine machbare Lösung darstelle.
Lüddemann verwies auf das Grünen-Konzept einer ostdeutschen Tagebaufolgen-Stiftung, die Verantwortungen klar regeln und die Finanzierung der Bergbaufolgen sichern soll.
Die Braunkohle hinterlasse riesige ökologische und finanzielle Aufgaben, die über Generationen bewältigt werden müssten, so die Politikerin.
Zentral sei dabei die finanzielle Beteiligung der Tagebauunternehmen, da es nicht fair sei, dass die Allgemeinheit dauerhaft die Folgekosten trage. Nur durch verbindliche Regelungen könnten Flüsse, Landschaften und Lebensgrundlagen wirksam geschützt werden, betonte Lüddemann abschließend.
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