Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter ist zu einer einwöchigen Reise nach Taiwan und Japan aufgebrochen. Wie das sächsische Wirtschaftsministerium mitteilte, wird der Minister bis zum 4. Oktober Gespräche in der Halbleiterindustrie führen und die deutsche Botschaft in Tokio besuchen.‘
Ein Schwerpunkt der Reise liegt auf der Zusammenarbeit mit taiwanesischen und japanischen Unternehmen der Mikroelektronik-Branche.
Panter wird unter anderem den IT-Konzern Fujitsu in Kawasaki sowie die Halbleiterzulieferer Ebara und Tekscend Photomask in Tokio besuchen. Diese Firmen sind mit dem Wirtschaftsstandort Sachsen eng verbunden, etwa durch Niederlassungen in Dresden und Schöneck.‘
Die sächsischen Exporte nach Japan hatten im vergangenen Jahr mit 1,012 Milliarden Euro einen neuen Höchststand erreicht.
Für 2025 zeichnet sich nach Ministeriumsangaben ein weiterer Anstieg ab: Im ersten Halbjahr lagen die Ausfuhren bereits 30 Prozent über dem Vorjahresniveau. Panter betonte die Bedeutung der Partnerschaft mit Japan in Zeiten globaler Unsicherheiten.
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