Die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag hat sich für einen besseren Schutz der heimischen Stahlindustrie vor unfairen Wettbewerbspraktiken ausgesprochen. Fraktionsvorsitzender Henning Homann sagte, dass die Stahlindustrie das Rückgrat der deutschen Industrie sei und auch für Sachsen eine zentrale Rolle spiele.
Standorte wie Riesa, Gröditz und Freital sicherten tausende Arbeitsplätze und lieferten Stahl für Automobilindustrie, Maschinenbau und Bahnindustrie.
Homann drängt auf besserer Rahmenbedingungen für die Branche, darunter wettbewerbsfähige Energiepreise, schnelle Verfügbarkeit von Wasserstoff und wirksamen Schutz vor Dumpingimporten aus China. Diese Importe, die unter völlig anderen Umwelt- und Sozialstandards produziert würden, bedrohten die heimische Produktion unmittelbar.
Europa müsse hier klare Regeln setzen und konsequent durchsetzen.
Die SPD unterstützt die Forderung nach einem Industriestrompreis, verbindlichen Quoten für grünen Stahl bei öffentlichen Vergaben und einem entschlossenen Vorgehen gegen subventionierte Überkapazitäten in China. Homann verwies darauf, dass Sachsen mit seiner Elektrostahl-Produktion bereits einen Vorsprung habe und dieser durch Tempo auf allen Ebenen gehalten werden müsse, um sichere Jobs und Wertschöpfung zu erhalten.
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