Polizei leitet Dutzende Ermittlungsverfahren nach Beschlagnahme von Protestbus ein

Die Polizeidirektion Chemnitz hat Dutzende Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem als Protestbus bekannten Mercedes-Bus ‚Adenauer SRP+‘ eingeleitet. Wie die Behörde mitteilte, wurden über 200 relevante Veröffentlichungen und Kommentare in sozialen Netzwerken identifiziert, bei denen der Anfangsverdacht einer Straftat besteht.‘

‚Hintergrund ist die Beschlagnahme des Busses am 20. September 2025 im Zuge des Versammlungsgeschehens um den ‚Christopher Street Day‘ in Döbeln.

Ein DEKRA-Gutachter stufte das Fahrzeug später als verkehrsunsicher ein, nachdem er erhebliche Mängel an Lichtanlagen, Scheiben und beweglichen Aufbauten festgestellt hatte. Die zuständige Kfz-Zulassungsbehörde Berlin setzte den Bus daraufhin außer Betrieb.‘

‚Gegenstand der aktuellen Ermittlungen sind vorwiegend Straftaten wie öffentliches Auffordern zu Straftaten, Verleumdung, Bedrohung und Beleidigungen, die sich gegen einen Polizeihauptkommissar richteten.

Eine vierköpfige Ermittlungsgruppe beim Dezernat Staatsschutz steht im Austausch mit der Staatsanwaltschaft Chemnitz. Zudem läuft ein Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie eine Untersuchung von Verstößen gegen das Fahrpersonalgesetz.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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