Das Sozialministerium in Sachsen-Anhalt stellt mehr Geld für die 39 Schwangerschaftsberatungsstellen im Land zur Verfügung. Wie das Ministerium am Montag mitteilte, werden die Mittel von 4,18 Millionen Euro in diesem Jahr auf 5,57 Millionen Euro im nächsten Jahr und 5,73 Millionen Euro im Jahr 2026 erhöht.
Sozialministerin Petra Grimm-Benne betonte, die Beratungsstellen leisteten wertvolle Arbeit, indem sie Schwangere durch herausfordernde Situationen lotsen und ihnen Türen zu Hilfsangeboten öffnen.
Mit der besseren finanziellen Ausstattung solle die flächendeckende Beratungslandschaft gestärkt werden.
Die Finanzierung umfasst eine Pauschale, die 100 Prozent der Personalkosten sowie 80 Prozent der Sachkosten abdeckt. Damit wird ein Beschluss des Landtages umgesetzt.
Die kostenlose Beratung in den Einrichtungen behandelt Fragen zu Sexualität, Familienplanung, Schwangerschaft und Geburt.
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