Die Zahl der vollstationär behandelten Schlaganfall-Patienten in Sachsen-Anhalt ist innerhalb von zehn Jahren um 13 Prozent gesunken. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 4.020 Frauen und 4.676 Männer mit der Hauptdiagnose Schlaganfall in den 44 Krankenhäusern des Landes behandelt – insgesamt 1.338 Fälle weniger als noch 2014.
Bei der überwiegenden Mehrheit der Patienten (84 Prozent) handelte es sich um einen Hirninfarkt, der durch Gefäßverschlüsse verursacht wird.
Eine Hirnblutung war bei 15 Prozent der Behandelten die Ursache. Besonders betroffen sind ältere Menschen: Mehr als die Hälfte der Patienten war über 75 Jahre alt, nur sechs Prozent jünger als 50 Jahre.
Im vergangenen Jahr verstarben in Sachsen-Anhalt 639 Frauen und 575 Männer an einem Schlaganfall oder dessen Folgen
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