Mindestlohnerhöhung passiert Bundeskabinett

Die Bundesregierung hat den Weg für die geplante Erhöhung des Mindestlohns freigemacht.

Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin, dass der Mindestlohn zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro pro Stunde steigen soll. Ein Jahr darauf folgt eine weitere Erhöhung auf 14,60 Euro. Derzeit liegt der Mindestlohn noch bei 12,82 Euro.

Hintergrund des Beschlusses ist die einstimmige Empfehlung der Mindestlohnkommission, in der Arbeitgeber und Arbeitnehmer vertreten sind. Zuvor hatte es großen politischen Druck für eine Anhebung auf 15 Euro gegeben. Letztendlich gab sich vor allem die SPD aber mit dem geringeren Schritt zufrieden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Naturkatastrophen-Schäden 2025: 224 Milliarden Dollar Gesamtschaden

    Die weltweiten Schäden durch Naturkatastrophen sind im Jahr 2025 trotz eines Rückgangs erneut sehr hoch ausgefallen. Insgesamt wurden Werte von etwa 224 Milliarden US-Dollar zerstört, teilte die Münchener Rück am…

    „Sondervermögen“ ist „Unwort des Jahres“ 2025 – Jury kritisiert verschleiernde Sprache in der Schuldenpolitik

    Der Begriff „Sondervermögen“ ist zum „Unwort des Jahres“ 2025 gekürt worden.Der Ausdruck sei seit einigen Jahren im gesellschaftlichen Diskurs präsent, teilte die Jury am Dienstag in Marburg mit. Im Jahr…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert