Der Schweizer Pharmakonzern Novartis will in Halle eine neue Produktionsstätte für spezielle Krebstherapien errichten. Das Unternehmen teilte mit, das Investitionsvolumen liege bei rund 34,7 Milliarden Euro, die Fertigstellung sei für das vierte Quartal 2027 geplant.
Der gesundheits- und wissenschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Konstantin Pott, würdigte die Entscheidung als wichtigen Impuls für den Standort.
Halle werde mit dem neuen Werk zu einem Zentrum für innovative Gesundheitstechnologien, was das Land durch neue hochqualifizierte Arbeitsplätze und die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen voranbringe.
Krebserkrankungen beträfen heute breite Teile der Gesellschaft, betonte der FDP-Politiker. Dass modernste Therapien künftig in Sachsen-Anhalt entwickelt und produziert werden, stärke nicht nur den Forschungsstandort, sondern auch die Versorgung der Patienten.
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