An den Grenzübergängen Hagenwerder und Podrosche haben Bundespolizeibeamte am Wochenende zwei Reisende mit offenen Haftbefehlen gestellt. Wie die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf am Montag mitteilte, konnten beide Personen ihre ausstehenden Geldstrafen noch vor Ort begleichen und so eine drohende Haftstrafe abwenden.
Bei einer Kontrolle am Samstagmittag am Grenzübergang Hagenwerder entdeckten die Beamten bei einer 28-jährigen Polin einen offenen Vollstreckungshaftbefehl.
Das Amtsgericht Sonneberg hatte im Januar 2024 einen Strafbefehl wegen Diebstahls gegen die Frau erlassen, dessen Zahlung sie bisher nicht nachgekommen war. Sie beglich umgehend die fällige Geldstrafe von 1.284,50 Euro plus Verfahrenskosten.
Am Sonntag gegen 11:30 Uhr wurde am Grenzübergang Podrosche ein 60-jähriger Pole kontrolliert, bei dem ebenfalls ein offener Strafvollstreckungshaftbefehl festgestellt wurde.
Er hatte noch eine Geldstrafe in Höhe von 1.860,00 Euro plus Verfahrenskosten offen, zu der ihn das Amtsgericht Kamenz im April 2025 wegen Diebstahls verurteilt hatte. Auch er zahlte den Betrag sofort und konnte seine Reise fortsetzen.
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