Digitalminister Wildberger warnt vor KI-Umbruch am Arbeitsmarkt und fordert entschlossenes Handeln

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat vor den Auswirkungen von sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ auf den deutschen Arbeitsmarkt gewarnt. „Die Arbeitswelt verändert sich in einer Weise, die wir erst zu begreifen beginnen und auf die wir mit den Werkzeugen der vergangenen dreißig Jahre keine Antwort finden“, schreibt Wildberger in einem Beitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). „KI wird den Arbeitsmarkt schon in diesem Jahr spürbar verändern.“

Programm-Code entstehe zum großen Teil maschinell, intelligente Agenten übernähmen den Kundenservice, juristische Routinearbeiten würden von Algorithmen erledigt. „Kein harter Bruch, aber eine beschleunigte Verschiebung“, schreibt Wildberger. „Deshalb müssen wir jetzt entschlossen handeln und die Potentiale von KI für stärkeres Wirtschaftswachstum nutzen.“

Wildberger sprach sich dafür aus, „Künstliche Intelligenz“ stärker in der Bildung einzusetzen. Die Technik könne „Lernen tatsächlich vertiefen und genau jene Fähigkeiten stärken, die in den kommenden Jahrzehnten am meisten zählen werden: Kreativität, Resilienz, moralisches Urteilsvermögen“, schreibt Wildberger. „Die Frage ist daher nicht, ob KI ins Klassenzimmer kommt, sondern ob wir dafür sorgen, dass sie der menschlichen Entwicklung dient und nicht bloß der mechanischen Perfektion.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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