US-Börsen lassen sich von Zinseuphorie in die Höhe treiben

Die US-Börsen haben am Montag deutlich zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 46.448 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.705 Punkten 1,6 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.875 Punkten 2,6 Prozent im Plus.

Die Anleger sahen sich offenbar durch die neu aufgekommene Zinssenkungseuphorie getrieben, kräftig zuzugreifen. Zuletzt hatte Präsident der New Yorker Fed, John Williams, durchblicken lassen, dass die US-Notenbank die Leitzinsen „in naher Zukunft“ noch senken könnte, ohne dass das eigene Inflationsziel gefährdet würde.

Am Montag goss dann auch noch Fed-Gouverneur Christopher Waller weiter Wasser auf die Mühlen der Optimisten. Die eingeschränkt verfügbaren Arbeitsmarktdaten deuteten darauf hin, dass der US-Jobmarkt schwach genug sei, um eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte zu rechtfertigen, sagte er.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1524 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8678 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.131 US-Dollar gezahlt (+1,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 115,25 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 63,52 US-Dollar, das waren 96 Cent oder 1,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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